Technik, Wasser, Handwerk
Die Mühle in Baruth
Eine ehemalige Getreidemühle der Lohnmüllerei, deren erhaltene Technik noch heute vom Arbeitsalltag am Löbauer Wasser erzählt.

Angetrieben wurde die Mühle über ein mittelschlächtiges Wasserrad mit etwa 4,20 Metern Durchmesser. Erhalten ist heute davon nur noch die hölzerne Welle. Später ergänzte ein Elektromotor den Antrieb.
Nach der Stilllegung und vielen Jahren des Stillstands wurde im Zuge einer Dachsanierung die gesamte Reinigung und alle Sichter (Mehlsiebe) demontiert. Dennoch ist ein bemerkenswerter Kern der Mühlentechnik zugänglich geblieben.
Erhalten und zugänglich
- Spitzmaschine
- Schrot- und Mahlgang
- Walzenstuhl
- Antriebsvorrichtung der Gänge
Innenräume
Erhaltene Mühlentechnik
Ein Blick auf die Räume und Maschinen, die den Charakter der alten Getreidemühle prägen.
Historie
Frühe Mühlenzeit
Die Ursprünge liegen im Dunkeln der Geschichte. Vermutlich gehört die Mühle zu den ältesten Gehöften des Ortes.
Vor 1900Modernisierung
Modernisierung der Mühle. Pläne, datiert von 1904, wurden wahrscheinlich im Nachhinein angefertigt.
Ende des 19. JahrhundertsErste Stilllegung
Wasserkraft diente nur noch als Antrieb für landwirtschaftliche Maschinen.
um 1930Wiederinbetriebnahme
Während des Zweiten Weltkriegs begann eine langsame Wiederinbetriebnahme.
1940er JahreElektromotor
Wegen mangelnder Wasserkraft wurde ein Elektromotor installiert.
Nach 1945Abriss des Wasserrads
Im Zuge von Hochwasserschutzmaßnahmen wurde das Wasserrad entfernt.
1970er JahreArchiv
Historische Bilder
Ein Blick zurück auf Gebäude, Menschen und Technik der Baruther Mühle.